12. Juni 2014

Britische Airline schafft klappbare Sitze ab

Das Zurückklappen der Rückenlehne sorgt im Flugzeug regelmäßig für Streit und schlechte Laune. Viele Passagiere reagieren nicht positiv auf den erhöhten Sitzkomfort, sondern vielmehr negativ auf die Bewegungseinschränkung durch das Zurückklappen der Rückenlehne des Vordermanns. Die britische Airline Monarch hat das Problem erkannt und baut in Zukunft Sitze ein, deren Lehnen sich nicht mehr verstellen lassen.

Über den Wolken im Flugzeug

Die Airline Monarch verzichtet auf klappbare Sitze.(Bild: Rainer Sturm – aboutpixel.de)

Der Streit um die Rückenlehne

Der zurückklappbare Sitz wurde ursprünglich in Flugzeuge eingebaut, um den Reisekomfort der Passagiere zu erhöhen. Vor allem auf langen Strecken sollte er das Schlafen im Flieger erleichtern. Doch wenn ein Passagier seine Sitzlehne zurückklappt, reicht sie weiter in den Raum des hinter ihm Sitzenden hinein. Dessen Bewegungsfreiheit wird dadurch je nach Einstellung leicht oder drastisch eingeschränkt.

Mit einer höflichen Nachfrage vor dem Verstellen der Rückenlehne könnten die Spannungen verringert werden, doch viele Passagiere klappen die Sitzlehne ohne Rücksicht auf den Hintermann zurück, womöglich auch, um einer ablehnenden Reaktion auf die Nachfrage zuvorzukommen. Der eingeschränkte Passagier fühlt sich bedrängt, immer wieder kommt es in der Folge zum Streit um die Einstellung der Rückenlehne.

In Zukunft höhere Bewegungsfreiheit im Flugzeug

Die britische Airline Monarch hat als erste Fluggesellschaft eingesehen, dass sie ihren Passagieren mit zurückklappbaren Sitzen keinen Gefallen erweist. Nach eigenen Angaben werden in die neuen Flugzeuge der Linie Sitze eingebaut, deren Rückenlehnen sich nicht mehr in ihrer Position verstellen lassen und die den Passagieren somit mehr Platz und einen erhöhten Komfort bieten. Bei der Fluggesellschaft Ryanair ist die zukünftige Nutzung dieser Sitze in Planung, weitere Airlines werden vermutlich in Kürze folgen.