30. Mai 2011

Flugverkehr steht erneut still

Es ist als hätte man ein Déjà-vu, eine Aschewolke schwebt über Europa und behindert den Flugverkehr. Wie schon im Frühjahr 2010 gab es einen Vulkanausbruch auf Island, bei dem eine große Menge Vulkanasche ausgestoßen wurde. Und erneut hält die Eruption Zehntausende Passagiere am Boden fest.

Wieder einmal sehen wir, wie schnell die Natur die Zivilisation lahmlegen kann. Durch den Ausbruch eines weit entfernten Vulkans können wir in Deutschland nicht mehr mit dem Flugzeug reisen. So wird unsere wichtigste Möglichkeit, lange Strecken zurückzulegen, von einem Tag auf den anderen ausgeschaltet. Vor allem die Billigflieger und Rabattangebote wie auf www.gut-schein-codes.de haben das Flugzeug zum Massentransportmittel gemacht. Durch den Vulkanausbruch sehen wir nun, wie abhängig wir von der Technik sind.

Erneut Beeinträchtigungen durch isländischen Vulkan

Nachdem die Aschewolke Deutschland erreicht hat sind die Flughäfen Hamburg, Bremen und Berlin inzwischen gesperrt. Auch an anderen deutschen Flughäfen fielen einige Verbindungen aus. Bereits gestern hatte die Wolke, die durch die Eruption des Grímsvötn auf Island ausgestoßen worden war, viele Airports in Großbritannien lahm gelegt. Insgesamt wurden in ganz Europa bisher mehr als 500 Flüge gestrichen. Während der Vulkan Eyjafjallajökull im letzten Jahr über mehrere Wochen Asche ausstieß, schleudert der Grímsvötn inzwischen nur noch recht wenig in die Luft. Möglicherweise wird der Vulkan bereits am Wochenende wieder zur Ruhe kommen. Es ist wahrscheinlich, dass der wirtschaftliche Schaden wesentlich geringer bleiben wird als 2010. Damals verursachte das schlechte Krisenmanagement weltweit einen Schaden von 3,5 Milliarden Euro. Dennoch saßen alleine in Hamburg mehr als 20.000 Passagiere fest.

Vulkanasche kann zu Triebwerksausfällen führen

Dass der Flugverkehr unterbrochen werden muss, wenn sich vulkanische Asche in der Luft befindet, hängt mit möglichen schweren Schäden an Flugzeugen zusammen. In großer Konzentration kann die Asche auf mehrere Arten die Luftfahrzeuge gefährden. Dabei muss sich das Flugzeug nicht einmal in unmittelbarer Nähe zum ausgebrochenen Vulkan befinden, denn auch in einigen Tausend Kilometern Entfernung kann die Asche verheerende Auswirkungen haben. Aufgrund der hohen Geschwindigkeit von Flugzeugen kann die vulkanische Asche wie ein Sandstrahlgebläse wirken. Hierdurch können die Scheiben des Luftfahrzeugs stark beschädigt und undurchsichtig werden. Auch die Aerodynamik der Tragflächen kann auf diese Weise beeinträchtigt werden.
Daneben hat die Asche auch einen negativen Einfluss auf die Triebwerke von Luftfahrzeugen. Dringt Asche in die Triebwerke ein und schmilzt dort, dann können die Triebwerksschaufeln beschädigt werden, dies führt zu einer entscheidenden Verschlechterung der Strömungsverhältnisse. Die Kühlung der Triebwerke wird durch das Eindringen der Asche ebenfalls gestört, ein Versagen der Turbinen ist hierdurch unvermeidlich.