18. Dezember 2014

Abenteuer Alpenüberquerung: Tipps für das ultimative Wander-Erlebnis

Entspannung, gesunde Bewegung und unberührte Natur sind meistens die Attribute, die für einen schönen Urlaub genannt werden. Die immer beliebter werdenden Wandertouren vereinen all das und eine Alpenüberquerung garantiert ein unvergessliches Erlebnis für die nächste Reise. Das Panorama hierfür befindet sich nicht einmal in weiter Ferne. In den Alpen stehen Wanderlustigen unterschiedliche Touren und Pfade zur Auswahl, je nach Erfahrungsgrad und Kondition.

Equipment für die Alpenüberquerung

Abhängig von der Höhe werden auch schneebedeckte Landschaften durchquert. (Bild: Maygutyak – Fotolia)

Den richtigen Ausgangspunkt finden

Zahlreiche Routen und Wanderwege durchziehen die Alpen. Dabei verlaufen sie über leichte Höhen, tiefe Täler oder sogar herausfordernde Gletscher der französischen, schweizerischen, österreichischen und italienischen Alpenregion bis nach Slowenien. Zum Beginn oder Endpunkt der jeweiligen Routen muss man also recht nah an die Gebirgsausläufer heranreisen.

Da das Auto für die Wanderung nicht benötigt wird, sollte man möglichst auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen oder für weite Anreisen aus dem Norden eventuell einen Flug buchen. Große Städte am Rande der Alpen, wie München, Innsbruck, Nizza oder Venedig, lassen sich mit dem Flugzeug täglich schnell erreichen und bilden Stationen verschiedener Wanderwege.

Vorbereitung und Planung

Welche Route für die eigene Alpenüberquerung die richtige ist, sollte man im Vorfeld bewusst entscheiden. Dazu kann man verschiedene Ratgeber nach den jeweiligen Anforderungen durchstöbern oder für den Anfang eine geführte Alpenüberquerung in der Gruppe buchen. Wichtig ist vor allem, dass man sich der dünnen Höhenluft und der plötzlichen Wetterumschwünge in der Bergregion bewusst ist.

Aus diesem Grund sollte man stets eine gute Ausrüstung dabei haben und Wanderungen für die Hauptsaison zwischen Juni und September planen, wenn das Wetter beständiger ist. Es schadet zudem nie, ein oder zwei Tage mehr einzukalkulieren, falls man wetterbedingt länger in einer Alpenhütte nächtigen muss.

Die beliebtesten Wanderwege der Alpen

Das vielseitige und abwechslungsreiche Panorama der Alpen kann man bereits auf dem 140 km langen Fernwanderweg E5 zwischen Oberstdorf und Meran bewundern. Gerade für Beginner eignet sich diese Route gut und ist in etwa 8 Tagen zu meistern.

Etwas anspruchsvoller ist der Traumpfad zwischen München und Venedig. In etwa 28 Tagen lässt man auf etwa 520 km die blumenbewachsenen Wiesen des Allgäus hinter sich, um das mediterrane Klima der Adriaküste zu erreichen. Wer das Abenteuer liebt, kann sich am etwa 400 km langen L1 zwischen Garmisch und Brescia versuchen. Hier wartet ein Gletscher, den es zu überqueren gilt, und die Wege liegen weit abseits der Straßen. Einfach Natur pur.