Abu Simbel ist ein Ort in Nubien und liegt rund 280 km südlich von Assuân. Hier befinden sich zwei Felsentempel, die Pharao Ramses II. (1279 v. Chr.–1213 v. Chr.) am westlichen Ufer des Nils errichten ließ. Diese Tempel dienten dazu, dem tributpflichtigen Nubien, an der südlichen Grenze des Pharaonenreiches die Überlegenheit Ägyptens zu demonstrieren. Schon seit zwei Jahrhunderten werden diese Tempel von Touristen aus aller Welt besucht. Die Tempel wurden erst 1816 durch einen Pionier der Ägyptologie, Giovanni Battista Belzoni, im Auftrag des Ägyptologen Henry Salt, entdeckt und freigelegt.