Macau ist eine in der Nähe von Hongkong gelegene ehemalige portugiesische Kolonie. Im Jahr 1999 wurde sie als zweite Sonderverwaltungszone in die Volksrepublik China integriert. Macao ist reich an Sehenswürdigkeiten aus der Kolonialzeit. Haupterwerbsquellen sind der Tourismus und das Glücksspiel, weshalb Macao das Monte Carlo des Ostens genannt wird, zumal mit dem Macao Grand Prix auch ein Rennen auf einem Straßenkurs ausgetragen wird. Da Glücksspiel – anders als im benachbarten Hongkong – in Macao legal ist, gibt es von dort einen regen Pendelverkehr.
Die Einwohner Macaos sprechen hauptsächlich Kantonesisch (87,9 %), Hochchinesisch (1,6 %) sowie andere chinesische Dialekte (7,5 %). 3 % sprechen andere Sprachen. Die Macanesische Sprache, die unter dem Begriff „Patúa“ oder Macaista bekannt ist, ist eine besondere Kreolsprache, die heute nur noch von einigen Dutzend der Macanesen gesprochen wird.